Gemeinsame Presse-Erklärung aller Willicher Schützenbruderschaften und -vereine zur Absage der Schützenfeste 2020 innerhalb der Stadt Willich

Der Bürgermeister der Stadt Willich, Josef Heyes, hat die Präsidenten und Vorsitzenden aller neun Willicher Schützenbruderschaften und -vereine am Freitag im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches darüber informiert, dass er von der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, erfahren hat, dass Schützenfeste, egal welcher Größe, bis zum 31.08.2020 aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden werden. Die für die Absage nötigen rechtlichen Vorgaben habe die Ministerin für die kommende Woche angekündigt.

Die Gemeinschaft der Willicher Schützenbruderschaften und -vereine trägt diese Situation mit.

Sie entspricht im Kern unserem Auftrag, die Bürgerschaft zu „schützen“.

Dabei ist aus Sicht der Präsidenten aller Willicher Schützenbruderschaften und -vereine hervor zu heben, dass sich in der Schützengemeinschaft in den vergangenen Wochen dieser Gedanke wieder deutlich ausgeprägt. Es sind organisierte Hilfen etwa bei der St. Sebastianus Bruderschaft Schiefbahn, in der Zusammenarbeit der Schützen in Neersen und Klein-Jerusalem zu Lebensmittelspenden entstanden.

Die St. Johannes Bruderschaft Niederheide hat in den letzten Wochen Aktivitäten zugunsten der Willicher Tafel durchgeführt und ist im Rahmen der Nachbarschaftshilfe aktiv. Ebenso die Schützen des Grenzweges. Die St. Sebastianus Bruderschaft Anrath und die Clörather Schützen kooperieren zudem mit der Willicher Tafel und unterstützt die Ehrenamtler dort. Die Sebastianus Bruderschaft Willich steht allen ihren Mitgliedern und deren Angehörigen bei notwendiger Hilfe zur Verfügung. Darüber hinaus sind sie im Helferpool der Koordinationsstelle der Stadt Willich. Der ASV Willich unterstützt das Seniorenheim Moosheide und kümmert sich um ältere Bürger in Willich und bietet älteren Mitgliedern Unterstützung und Hilfe an.

Es zeigt sich, dass die Krise zu einer Stärkung des Gemeinsinnes und der Verantwortung füreinander geführt hat. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Bewusstsein auch nach Abklingen der Krise erhalten bleibt.

Für die Königshäuser ist die zu erwartende Situation sehr schade, aber auch absolut nachvollziehbar. Die Bruderschaften und Vereine möchten gerne im nächsten Jahr mit ihnen feiern. Es gibt auch schon die Bereitschaft der Königshäuser, die Amtszeit zu verlängern.

Erfreulich finden alle Präsidenten, dass alle Bruderschaften und Schützenvereine in der Stadt gemeinsam in der Coronakrise auftreten und handeln.

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